Wander- und Kulturberichte
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WANDERBERICHT
04. Januar 2026
Krippenwanderung Köln
Streckenwanderung ca. 2,4 km; WF: Ingrid Junge
Krippenwanderung Köln
Streckenwanderung ca. 2,4 km; WF: Ingrid Junge
Unsere diesjährige Krippenwanderung führte uns mal wieder nach Köln.
Vom Breslauer Platz aus ging es zunächst zur Basilika St. Ursula. Sie ist der heiligen Jungfrau und Märtyrin Ursula und ihren Gefährtinnen gewidmet.
Hier konnten wir gleich zwei Krippen bestaunen.
Eine niederrheinische, auffallend mit einem schwarzen Schaf, welches den Sünder auf dem Weg zur Krippe symbolisiert.
Die zweite Krippe mit dem Titel "Weltkrippe" stellt Hirten aus verschiedenen Kulturen dar.
Weiter am Maternushaus vorbei ging es zur Basilika St. Gereon.
Hier konnten wir uns anlässlich des Jubiläums der Landesgemeinschaft der Krippenfreunde von Rheinland und Westfalen an einer tollen Ausstellung "100 Jahre Krippenkunst " erfreuen.
Zu den Exponaten zählen unter anderem die Monumentale Altarkrippe, Krippen von Ludwig Nolde, Lita Mertens, Rosemarie Peter, Willi Witte und weiteren Bildhauern und Künstlern der Kölner Werkkunstschulen.
Eine ganz besondere Darstellung ist die 3,40 m breite "Kölner Baustellenkrippe".
Nach dieser umfangreichen, und außergewöhnlichen Besichtigung ging es dann zur Kirche St. Andreas.
Hier kann man dann noch eine große und sehr schöne Bierbrauerkrippe bestaunen.
Sehenswert ist aber auch die hölzerne Figur des heiligen Christophorus, eine Rosenkranzmadonna,der mit Reliefplatten geschmückte Machabäerschrein und der sogenannte Blutbrunnen in der Eingangshalle.
Nach einem kurzen Besuch im Kölner Dom ging es dann zur Schlusseinkehr ins "Gaffel" am Dom.
Hier wurden wir zum Abschluss freundlich und vorzüglich bedient.
Mit vielen neuen und interessanten Eindrücken machten wir uns dann zurück auf den Weg nach Hause.
Fazit: Das war mal wieder eine tolle Krippentour mit 14 gut gelaunten Wanderfreunden.

WANDERBERICHT
11. Januar 2026
Machet euch auf zum "Kreppche luure"
Streckenwanderung ca. 5,7 km; WF: Wilfried Schultz-Rotter
Mit dem Eifelverein Brühl von Krippe zu Krippe
Streckenwanderung 5,7 km; WF: Wilfried Schultz-Rotter
Trotz Minusgraden und stellenweise Schnee und Eis machten sich in Brühl-Schwadorf 12 EV-Mitglieder und 3 Gäste auf den Weg, um mehrere Krippen in Brühl zu besuchen.
Zunächst besuchten wir die Kirche St. Severin in Schwadorf, der Namensgeber Severin war der 3. namentlich bekannte Bischof von Köln. Das auf seinen Namen zurückgehende Severinsstift in Köln hatte in Schwadorf bis zum Einmarsch der Franzosen 1794 die Grundherrschaft und übte die lokale Herrschaft aus. Schwadorf war eins der bedeutenden Güter des Stifts außerhalb der Kölner Stadtmauern.
Die Krippenfiguren stammen von Lita Mertens, die 1979 mit 100 Jahren verstorben ist. Sie schuf in Köln und Umgebung ca. 90 Krippen. In Brühl ist eine weitere in der Kierberger Kirche St. Servatius zu sehen. Man sagt, dass sie versuchte, die Gesichter ihrer Töchter und Enkel in den Marien- und Jesusfiguren darzustellen. Im von der Stadt Brühl herausgegebenen Faltblatt zum Krippensonntag heißt es, dass Anmut und Liebreiz und das innige Lächeln der Figuren ins Auge fallen.
Die nächste Station war die Krankenhauskapelle des Marienhospitals im Brühler Zentrum. Dort erwartete uns Petra Lentes-Meyer und erläuterte uns sehr ausführlich, kompetent und spannend die Darstellung und Geschichte der dortigen Wurzelholzkrippe mit einem Gewicht von rund 300 kg. Diese im Grödnertal, Südtirol, entstandene Krippe ist aus widerstandsfähigem Lärchenholz und beinhaltet viele sehr volkstümlich aussehende Personen und Tiere. Diese Krippe ist in Brühl auf jeden Fall sehenswert.
Auf dem Weg zu St. Margareta konnten wir die sog. Bauhauskrippe im margaretas von außen besichtigen. Einfache beschriftete Holzbalken, ca. 1 Meter lang, verlangen dem Betrachter viel Phantasie ab.
Anders in St. Margareta: Hier baut, näht und kümmert sich eine Gruppe von mehr als 6 Personen intensiv und mit Herzblut um die umfangreiche Krippe. Herr Mohlberg erläuterte uns ausführlich die Arbeit der Ehrenamtlichen, die Anfang Dezember mit der Darstellung verschiedener Szenen beginnt und im Internet der Kirche nachvollzogen werden kann. Natürlich hat die Gruppe schon Monate vorher mit Vorarbeiten begonnen.
In einem gutbesetzten Cafe am Jahnshof fand die Veranstaltung ihr Ende. Alle Wanderfreunde/-innen waren froh, dass bei diesen Wetterverhältnissen niemand zu Schaden kam. Der Wanderführer bedankt sich bei der Gruppe für vorsichtiges und achtsames Wandern auf unterschiedlichen Wegen und schwierigen Bodenverhältnissen. Dankeschön Johannes S. für die Aufzeichnung und die Bilder.
- Wilfried Schultz-Rotter -
WANDERBERICHT
04. Februar 2026
Naturpark Rheinland - Zwischen Kierberg und Kendenich
Rundwanderung ca. 14,3 km; 160 m ↑↓; WF: Willi Krabbe
Bericht Wanderung 04.02.2026
Naturpark Rheinland Kierberg Bf - Zwischen Kierberg und Kendenich
Zu neunt waren wir heute unterwegs in der Ville und in Randbereichen. Teilnehmer 10 hatte leider den falschen Ausgangspunkt gewählt. Eine Tour, die ich 2023 entwickelt hatte.
Ausgesprochen interessante und abwechslungsreiche Runde durch das Gebiet der Ville zwischen Brühl-Kierberg und Hürth-Kendenich, die ob der anfänglichen Wegführung über urige Pfade entlang der Bahnlinie nicht für die Hochvegetationszeit geeignet ist. Im Mittelteil ging es um und durch den Ortsbereich Kendenich und im weiteren Verlauf über Werkstattweiher, Margarethenweiher und Gruhlsee zum alten Kierberger Friedhof und von dort zurück zum Ausgangspunkt. Wir hatten großes Glück, da wir auf der Terrasse des Weilerhofes mit Blick auf die Rheinebene und den Kölner Dom rasten konnten.
Zum Schluss ging es noch zu sechst ins Roddereck, wo wir gut bedient worden sind.
Insgesamt waren wir heute gut 14 km und ca. 225 Hm unterwegs mit ganz viel Abwechslung und bei anfänglich kühlem später schönem Sonnenwetter bis 8 Grad C. Die ein oder andere Kletterei war auch dabei.
Und letztlich waren viele Wege matschig und rutschig.
Wieder einmal ein herrlicher Wandertag.
Willi Krabbe – 04.02.2026
WANDERBERICHT
08. Februar 2026
Auf den Spuren der Papierindustriellenfamilie Zanders in Bergisch Gladbach
Rundwanderung ca. 15 km; 200m ↑↓; WF: Johannes Selbach
Auf den Spuren der Papierindustriellenfamilie Zanders in Bergisch Gladbach
15 km; 200 m↗↘; 08.02.2026; WF Johannes Selbach
Unsere ungewöhnliche Rundtour auf dem Stadtgebiet von Bergisch Gladbach war Stadtführung mit besonderem Thema und Wanderung mit bergischem Naturerleben zugleich. Sie führte durch das 36 ha große Gelände der früheren Papierfabrik Zanders im Zentrum von Bergisch Gladbach, zur „Gartensiedlung“ Gronauer Wald, auf den Quirlsberg und den dortigen Friedhof, hinaus zum Haus Lerbach, hinauf zum Igeler Hof und hinab ins Tal der Strunde mit einem Abstecher zur ehemaligen Dombacher Mühle.
Insgesamt 14 Wandersleute hatten sich angeschlossen und fanden viele Beispiele des Einflusses und der Bedeutung der Papierindustriellenfamilie Zanders für die Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach. Die Familie führte über fünf Generationen die Papierfabrik J. W. Zanders als Familienbetrieb zu weltweitem wirtschaftlichem Erfolg, nutzte die Wasserressourcen der Umgebung, gründete eine Gartensiedlungsgesellschaft zur Schaffung von nahem Wohnraum, beeinflusste die Gestaltung der Innenstadt und erwies sich immer wieder als großzügiger Mäzen.
Nach Umwandlung in eine Aktiengesellschaft zur Finanzierung einer neuen gewaltigen Papiermaschine und Verkauf an Investoren ist die Firma heute insolvent. Das riesige Firmengelände ist inzwischen teilweise begehbar; der besondere Reiz dieser ungewöhnlichen Tour.
Johannes Selbach

WANDERBERICHT
15. Februar 2026
Eifelspur: Wo die Ahr entspringt
Rundwanderung ca. 16 km; 390 m ↑↓; WF: Monika Loeffel und Herbert Eckstein
Eifelspur: Wo die Ahr entspringt
mittel (16 km; 390 m↗↘; gel. schmale Pfade)
Acht Wanderer machten sich am Karnevalssonntag, den 15.02.26 bei strahlendem Sonnenschein und kalter Luft, sowie bester Laune auf nach Blankenheim um dort der Eifelspur "Wo die Ahr entspringt" zu folgen.
Das erste Stück ist ebenfalls Eifelsteig und wir gingen über den Nonnenbacher Weg zur Brotpfadhütte, wo man immer gerne eine kurze Rast macht. Von dort wechseln sich breite Wanderwege und schmale Pfade ab.
Man kreuzt den Wallbach und den Nonnenbach sowie den Schaafbach, der in die Ahr mündet, etwas später noch den Reetzer Bach und schließlich den Mülheimer Bach. Der Raureif ließ die Bäume und Stäucher aussehen wie im Märchen und die Luft war klar und frisch.
Die Einkehr im Cafe Landlust ist zu empfehlen, der Kuchen ist ausgezeichnet und es gibt auch herzhaftes.
Ein schöner Tag!
Monika Loeffel
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20. Februar 2026
Edelweißpiraten sind treu - Auf Spurensuche in Köln - Von der Südstadt nach Ehrenfeld
Streckenwanderung ca. 14,4 km; WF: Robert Offermanns
Edelweißpiraten sind treu – Mit dem Eifelverein Brühl auf Spurensuche in Köln
Mit 19 Wanderfreunde*innen (davon 4 Gäste) ging es über die Kölner Südstadt nach Ehrenfeld auf Spurensuche. Beide Kölner Viertel hatten, wie auch andere Stadtteile, mit den Edelweißpiraten zu tun. Es gab u.a. verschiedene Treffpunkte wo sich die Jugendlichen verabredet und häufiger zusammen gefunden hatten.
Aber kurz der Reihe nach: Gruppen von deutschen Jugendlichen, die als Edelweißpiraten oder Navajos bezeichnet wurden, fielen zwischen 1939 und 1945 im nationalsozialistischen Deutschland zunächst nur durch unangepasstes Verhalten auf. Später nahmen sie in vielen Fällen als Regimekritiker eine oppositionelle Haltung zum Nationalsozialismus ein oder gingen in den aktiven politischen Widerstand. Ihre Wurzeln hatten die Jugendlichen oft in der Arbeiterschaft, verbindendes Element der Gruppen war zunächst nicht politisch sondern die Gegnerschaft zur Hitlerjugend.
Entsprechend radikal wurden sie von den Nationalsozialisten verfolgt. Sie mussten mit Haft, Folter und Hinrichtung rechnen. Genaue Zahlen über die Opfer existieren nicht, aber man schätzt, dass nur eine Minderheit den Zweiten Weltkrieg überlebte. Im Nachkriegsdeutschland erfuhren die Edelweißpiraten erst spät Anerkennung und Rehabilitierung.
In Ehrenfeld erinnert heute ein beeindruckendes Wandgemälde von "Captain Borderline", ein 1999 gegründetes Streetart Trio, an die Edelweißpiraten und deren Hinrichtung. Auch darüber hinaus gibt es in Köln weitere Plätze und Orte, wo an die mutigen Jugendlichen erinnert wird. So wurden im Volksgarten vor dem Fort Paul, einem der früheren Treffpunkte, Erinnerungstafeln aufgestellt.
Über das große Interesse an dieser Thementour habe ich mich sehr gefreut. Herzlichen Dank an alle, die gemeinsam mit dem Eifelverein Brühl die Erinnerung an die mutigen Edelweißpiraten aufrecht erhalten haben.
Robert
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25. Februar 2026
Wandern mit Genuss - Frühlingserwachen im Kölner Grüngürtel
Rundwanderung ca. 10,4 km; WF: Robert Offermanns
Wandern mit Genuss - Frühlingserwachen im Kölner Grüngürtel
Rundwanderung ca, 10,4 km; WF: Robert Offermanns
Schön, schöner, Decksteiner Weiher: Der Weiher mit der Kastanienallee ist zu jeder Jahreszeit in ganz besonderes Ausflugsziel - für Menschen und auch für Tiere. Neben Schwänen und Wildgänsen kann man häufig auch Graureiher, Kormorane, Haubentaucher, Tafel- und Moorenten und manchmal sogar Eisvögel beobachten.
Der Decksteiner Weiher ist größte künstlich angelegte Parkweiher der Stadt. Das etwa 20ha groß und 1,5 m tiefe Gewässer wurde 1927–1929 von Theodor Nußbaum gestaltet. Die Idee geht auf den damaligen Kölner OB Konrad Adenauer zurück, der sich hierfür stark machte. Für uns Stadtkinder war der Weiher damals übrigens auch als "der Lido" bekannt und bot an heißen Sommertagen eine willkommene Abkühlung, allerdings verbotener Weise.
Nachdem wir uns kurz Zeit genommen hatten und den Blick auf den Weiher bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen so richtig genießen konnten, ging es dann weiter in Richtung Haus am See. Ein kurzer Abstecher in den verwunschenen Felsengarten durfte hierbei natürlich nicht fehlen. Entstanden ist dieser Garten nach Plänen des damaligen genialen Gartenbaudirektors Fritz Encke, nach der Schleifung der Kölner Festungsbauten um 1920
Eine Schlusseinkehr im Hofladen Lackstetter, bei Café, Kuchen, und leckeren Waffeln, rundeten diesen schönen Wandertag ab.
Herzlichen Dank an alle 17 Mitgewanderten, es war ein sehr schöner Tag, der mir viel Freude gemacht hat. Danke an @Johannes für Deine Unterstützung und die tollen Fotos, die ich hier bei der Veröffentlichung beifüge.
Robert Offermanns
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04. März 2026
Rheinbach - Madbachtalsperre - Voreifelrunde über die Höhenorte
Rundwanderung ca. 15 km; 408 m ↑↓; WF: Willi Krabbe
Bericht Wanderung 04.03.2026
VoE - Rheinbach - Madbachtalsperre - Voreifelrunde über die Höhenorte
Zu neunt waren wir heute von der Ortsgruppe des Eifelvereins Brühl unterwegs.
Vom Parkplatz am Monte Mare in Rheinbach ging es nach kurzem Stück an der Kaserne entlang ca. 2 km durch den Rheinbacher Wald zur Höhe Beuelskopf. Sodann abwärts über den Krönungsweg Richtung Loch.
Es ging am Ortsrand vorbei und schließlich über einen aufsteigenden Weg Richtung Queckenberg. Kurz durch Queckenberg und über einen schönen Wiesenweg zur Madbachtalsperre.
Von dort aufsteigend zum Parkplatz und sodann über einen Höhenweg Richtung Sportplatz, wo wir ob der Bestuhlung eine schöne Rast einlegen konnten.
Hinter dem Sportplatz über den Wiesenweg hinunter nach Sürst. Kurz Asphalt, sodann offener breiter Waldschotterweg über ca. 800 m. Dann Schwenk und schließlich herrlicher Waldsaumweg mit Aussicht, der aber bald wieder teilweise in den Wald einrückte. Weiter schöne Aussicht. Schließlich Wiesenweg Richtung Merzbach, teilweise an Merzbach vorbei und schließlich durch Teile des Ortes und durch Kleinschlebach. Sodann Wiedereinstieg in den Rheinbacher Stadtwald.und über die Idyllen Frisches Brünnchen, Katharinenweiher und Forstweiher wieder aus dem Wald hinaus und am Waldfriedhof entlang. Noch ein Stück am Waldrand entlang und wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Insgesamt waren wir ca. 15 km und ca. 408 Hm unterwegs.
Anschließend fuhren wir ein paar KIilometer zum Stellwerk Meckenheim, wo wir das Mittagsangebot nutzen und gut bedient wurden.
Von dort schließlich zurück nach Brühl.
Wieder einmal ein ausgesprochen schöner Wandertag bei bestem Frühjahrswetter.
Willi Krabbe - 04.03.2026
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15. März 2026
Auf dem Jubiläumsweg des Eseldorfes Bechen
Rundwanderung ca. 14 km; 290 m ↑↓; WF: Johannes Selbach
Auf dem Jubiläumsweg des Eseldorfes Bechen
14 km; 290 m↗↘; 15.03.2026
Bechen war bis 1974 selbständige Landgemeinde im Rheinisch-Bergischen Kreis mit zahlreichen umliegenden Wohnplätzen. Wahrzeichen des Ortes ist der Esel, um den sich zahlreiche Geschichten ranken. Aus Anlass der 850-Jahre-Feier des Dorfes Bechen wurde im vergangenen Jahr südlich der großen Dhünntalsperre ein Rundwanderweg geschaffen, der die Orte des historischen Bechen miteinander verbindet und in der Ortsmitte an der Skulptur des Esels startet.
Wir versammelten uns zuerst für ein Gruppenfoto am Esel und passierten dann das malerische Pastoratsgebäude, um bald in den Wald einzutauchen und uns dort in Richtung Große Dhünntalsperre zu orientieren. Es ging immer wieder bergauf und bergab mit reizvollen Aussichten in die Vorfrühlingslandschaft und in die nur wenig gefüllte Dhünntalsperre. Eine Landzunge in der Talsperre gab uns nach kurzer Rast die Wende nach Süden vor. Durch die Ortschaft Richerzhagen und dann mit Blick auf Köln wanderten wir weiter zur B506, der verkehrsreichen Achse durch das ganze Dorf, die es zu überqueren galt.
Auf der anderen Straßenseite passierten wir einen Hohlweg, dann ging es hinab zum Haus Pohl und in das Tal des Weyerbachs, dem wir nach Süden bis Nelsbach folgten. Die letzte Wende führten uns zurück zur B506 und bald zu unserem Ausgangspunkt, dem Esel in der Dorfmitte. Für die Schlusseinkehr hatten wir uns den Landgasthof Dhünntal außerhalb Bechens ausgesucht, eine ausgesprochen gute Wahl mit Gelegenheit für einen fröhlichen Ausklang. Der Wanderführer bedankt sich bei allen, die mitgemacht und zum Gelingen beigetragen haben.
Johannes Selbach
WANDERBERICHT
18. März 2026
Über den Worringer Bruch zum Fühlinger See
Streckenwanderung ca. 15,9 km; 60 m ↑↓; WF: Robert Offermanns
Über den Worringer Bruch zum Fühlinger See
Rundwanderung 15,9 km; 60 m ↑↓
Mit insgesamt 7 Teilnehmern startete unsere Wanderung am S-Bahnhof in Worringen. Erstes Ziel war der Worringer Bruch, ein Relikt einer vor etwa 8.000 Jahren entstandenen ehemaligen Rheinschlinge. Über die Jahrhunderte entwickelte sich im Auenbereich der ehemaligen Flussrinne ein Sumpfwald mit vielfältiger Flora und Fauna. Der Baum- und Strauchbestand aus Erlen, Eschen, Pappeln und Weiden weist ein Alter von etwa 160 Jahren auf. Allerdings sind deutliche Spuren forstlicher Tätigkeit aus den 1950er Jahren zu erkennen. Seit 1989 ist der Worringer Bruch ein Naturschutzgebiet mit NRW-weiter Bedeutung.
Nach verlassen der alten Rheinschlinge liegt bald schon die grüne Deichlandschaft des Rheins vor uns. Durch die Rheinauen geht es weiter nach Langel, dem nächsten Ziel unserer Wanderung.
Anschließend erreichen wir auch schon bald den Fühlinger See. Das 100 Hektar große Naherholungsgebiet im Stadtteil Fühlingen besteht aus sieben Teilseen und wird von einem 19 Kilometer langen Netz von Gehwegen durchzogen. Der Biergarten Zillich war dann unser letztes Ziel. Vom S-Bahnhof in Longerich in Longerich ging es dann auch schon wieder zurück.
Vielen Dank an alle Mitgewanderten für den schönen Tag!
Robert Offermanns
WANDERBERICHT
29. März 2026
Dellbrücker Heide, Höhenfelder See, Wildpark Dünnwald, Diepeschrather Mühle
Rundwanderung ca. 10,5 km; 80 m ↑↓; WF: Ingrid Junge
Dellbrücker Heide, Höhenfelder See, Wildpark Dünnwald, Diepeschrather Mühle
Rundwanderung; ca. 10,5 km; 80 m ; WF: Ingrid Junge
Mit 10 Wanderfreunden waren wir heute unterwegs im Nordosten von Köln, im Naturschutzgebiet Dellbrücker Heide.
Sie gehört mit 40ha zu den kleinsten, aber auch wertvollsten Refugien des Naturraums Bergische Heideterasse. Vom S-Bahnhof Dellbrück geht es kurz durch ein Wohngebiet hinab zum Höhenfelder See. Hier legen wir eine kleine Trinkpause ein.
Wir umrunden den See zu dreiviertel und gehen aufwärts auf einen schmalen Pfad, überqueren eine Straße und gelangen weiter zum Wildpark Dünnwald. Außerhalb des Tiergeheges vorbei kommen wir an einen schönen, überdachten Rastplatz. Hier machen wir unsere Mittagsrast. Dann entdecken wir doch noch die Wildschweine mit ihren Frischlingen. Allerliebst anzusehen beim neckischen Spiel. Am Mutzbach halten wir uns rechts und sehen dann auch noch das Dammwild und die Wisente.
Über eine Brücke geht es durch den Campingplatz, am Waldfreibad Dünnwald vorbei weiter in den Wald. Ab hier folgen wir dem Kölnpfad bis zur Diepeschrather Mühle. Hier befindet sich heute eine private Reitanlage.
Dem Kölnpfad weiter folgend, gelangen wir über einen Kreisverkehr zurück nach Dellbrück. Mit der Bahn ging es über Köln zurück nach Brühl. Hier machen wir unsere Schlusseinkehr im Restaurant am Bahnhof und werden vorzüglich und freundlich bedient.
Wieder mal ein wunderschöner Wandertag.
Ingrid Junge
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01. April 2026
Nordeifel - Marmagen - Küchenschellen und Bärlauch
Rundwanderung ca. 14 km; 330 m ↑↓; WF: Willi Krabbe
Nordeifel - Marmagen - Küchenschellen und Bärlauch
Zu sechst waren wir heute vom Eifelverein, OG Brühl, in der Nordeifel ab Marmagen, Wanderparkplatz an der ehemaligen Eifelhöhenklinik, unterwegs bei prima Wetter, anfangs ca. 3 Grad später ca. 9 Grad Celsius, bei wenig Wind und mit viel Sonne.
Wir machten eine Rundtour auf der Grundlage von Kalle Kubatschka auf OA und fanden die Runde bei den heute herrschenden Bedingungen einfach prima. Es ging von Marmagen zu den Küchenschellen im Gillesbachtal, zum Bärlauch im Eichtertal und Urfttal. Die Tour verlief zum Teil auf dem Eifelsteig und dem Eifeler Quellenpfad und erreichte nach gut der Hälfte auch die Römische Wasserleitung am Grünen Pütz in Nettersheim, wo wir Rast einlegten.
Danach ging es weiter zunächst kräftig ansteigend durch einen Bärlauchwald und schließlich viel durch offenes Gelände in einem Höhenniveau von ca. 500 m mit entsprechenden Weitblicken. Die Tour verlief vor allem über schöne Pfade und Steige, sowie Feld- und Waldwegen.
Anfänglich im Gillesbachtal stießen wir sofort auf Küchenschellen, die sich am frühen Morgen im Gras und mit wenig Sonne noch nicht so richtig aus der Deckung trauten.
Im weiteren Verlauf zeigte sich dann der Bärlauch in Massen.
Wir waren gut 14 km und ca. 330 Hm unterwegs.
Aufgrund mangelnder Einkehrmöglichkeiten zum Mittagessen in der Umgebung fuhren wir nach Brühl zurück und kehrten im Wirtshaus am Schloss ein, wo wir lecker bedient worden sind.
Wieder einmal ein sehr schöner Wandertag.
WK - 01.04.2026
WANDERBERICHT
08. April 2026
Guten-Morgen-Wanderung im Schlosspark Brühl
Rundwanderung ca. 6 km; 30 m ↑↓; WF: Wilfried Schultz-Rotter
Guten-Morgen-Wanderung im Schlosspark Brühl
Rundwanderung ca. 6 km; WF: Wilfried Schultz-Rotter
Schon morgens um 7.30 Uhr machten sich 13 Wanderfreundinnen und -freunde auf den Weg, um im Brühler Schlosspark die Morgensonne und damit die aufkommende Wärme zu genießen.
Nachdem wir geklärt haben woher das Wort Kuckuckstor stammt liefen wir im Hochwald zu 2 schon seit mindestens 50 Jahren stehenden Ginkgobäumen. Der Ginkgobaum erlangte traurige Berühmtheit in Japan, da er im 2. Weltkrieg den Atombombenabwurf in Hiroshima überlebte - daher steht dieser Baum für das Leben! Es ist ein schöner Herbstbaum in schlanker Form, der auch bei uns immer häufiger als Park- und Straßenbaum zu sehen ist wie z.B. auf einer Verkehrsinsel an der Kaiserstraße / Ecke Kierberger Bahnhofstraße.
Anschließend umrundeten wir Schloß Falkenlust. Man geht davon aus, dass die erlesene Jagdgesellschaft von Kurfürst Clemens August über die Glocke zum Essen gerufen wurde, die sich auf der Nordseite des Belvedere des Schosses befindet.
Unser Weg führte uns zurück zum Schloss Augustusburg, diesmal jedoch über die Brücke des Inselweihers. Von dort aus konnten wir in den Baumkronen Graureiher beobachten, die offenbar mit dem Nestbau oder schon mit dem Brüten beschäftigt waren. Auch die Blesshühner sorgen sich z.Zt. mit 3 Nestern, die wir am Oberförster- und Weissweiher gesehen haben, um ihren Nachwuchs.
Eine schöne Morgenrunde war das und zum Abschluss freute sich ein jeder auf das Frühstück in einem Brühler Cafe. Dankeschön Johannes S. für die Aufzeichnung und Bilder!
Wilfried Schultz-Rotter
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15.04. - 19.04. 2026
Wandertage 2026 im „Naturpark Vulkaneifel“
Rundwanderungen; WF: Willi Krabbe
EV Brühl - Wandertage 2026 im „Naturpark Vulkaneifel“ vom 15.04. bis 19.04.2026 mit Standorthotel Mausefalle Zum Eifelsteig in Neroth
Zu elft waren wir mit dem prima Standorthotel in Neroth fünf Wandertage lang unterwegs. Wir hatten bestes Frühjahrswetter mit Temperaturen bis ca. 18 Grad und während der Wanderungen keinerlei Regen.
Nach den Touren sind wir jeweils in verschiedenen Lokalitäten eingekehrt und gut bedient worden. Abends wurden wir im Hotel jeweils mit einem Drei-Gänge-Menü versorgt. Am letzten Tag sind wir abschließend im Hotel-Restaurant Breuer in Ripsdorf eingekehrt, wo wir ebenfalls sehr gut bedient worden sind.
Mi., 15.04.2026
Vulkaneifel 1- Niederehe - Burg Kerpen - Wasserfall Dreimühlen - Ruine Dreimühlen 15,2 km - 336 Hm V
Mit Start an der Klosterkirche Niederehe ging es über schönen Panoramaweg Richtung Loogh und vorbei an der Loggher Mühle..Mit viel Aussicht nach Kerpen, durch den Ort und zur Burg mit schöner Rastmöglichkeit unterhalb. Sodann aufgestiegen zum Grab vom Eifelmaler Fritz von Wille. Mit dem Eifelsteig durchs Felschbachtal und durch eine Schneise auf die andere Seite mit viel Aussicht in die Eifellandschaft. Schließlich ins Mühlenbachtal und mit dem Bach ins Ahbachtal vorüber an der Ruine Dreimühlen und sogleich zum Wasserfall. Wir begleiteten dann in einem großen Bogen den Ahbach zur Nohner Mühle und folgten dem Ahbach und Niedereher Bach zurück zum Ausgangspunkt.
Do., 16.04.2026
Vulkaneifel 2 - Weidenbach - HeimatSpur Mühlenweg 15,0 km - 364 Hm
Ab Weidenbach ging es durch den Ort zur Kirche, sodann aufsteigend durch den Wald und wieder hinunter nach Meisburg. Durch den Ort und ins wunderschöne Dömpelbachtal bzw. Lohsalmbachtal mit der Schneidemühle, die wir im herrlichen Bachtal einmal umrundeten. Danach Aufstieg durch ein kurzes Waldstück und auf der anderen Seite durch kleine Bebauung und wunderschöne Landschaft an der Salm mit Hütte und Tunemmühle nach Desserath und wieder aufgestiegen vorbei an Deudesfeld und wieder hinunter ins Salmtal zur Binsenmühle, die heute eine Ranch ist. Durch das Salmtal, teilweise Asphalt lastig, wieder nach Weidenbach.
Fr., 17.04.2026
Vulkaneifel 3 - Ulmen - Heimatspur Große Acht mit Maarstollen und Jungferweiher 15,1 km - 246 Hm V
Die Tour hat zu Beginn, im Mittelteil und zum Schluss Asphaltabschnitte, sie enthielt schöne Aussichten und schöne Abschnitte in Bachtälern und bestach zum Ende mit der Burgruine Ulmen, dem Ulmener Maar, dem Maarstollen, 120 m lang und nur 0,70 m breit und kalt, sowie dem Jungferweiher
Sa., 18.04.2026
Vulkaneifel 4 - Strohn - Erlebnistour Maar Panoramarunde 14,7 km - 349 Hm V
Auf dieser abwechslungsreichen Wanderung durch Wiesen, Wälder und Felder, entlang verschlungener Bachtäler, gelangten wir zu Höhen, von denen wir weit über die Vulkaneifel schauen konnten. Unterwegs kamen wir zur Lavabombe, der Zuweg zur Lavagrube war leider mit Stacheldraht versperrt, und sodann durch das phantastische Alfbachtal und stiegen auf Spuren ehemaliger vulkanischer Eruptionen wie das Sprinker Trockenmaar, das Trautzberger Maar, das Pulvermaar und das Strohner Märchen.
So., 19.04.2026 Vulkaneifel 5 - Hillesheim - Rund um Berndorf 14,4 km - 363 Hm V
Tour auf der Grundlage des Eifelbahnsteiges von NaturAktivErleben
Wir wanderten überwiegend durch offene Landschaft, die Höhen eröffneten immer wieder weite Blicke in wechselnder Perspektive, und wir konnten auf dieser Strecke zahlreiche Panoramen und ständig neue Szenerien bewundern.
Highlights waren sicherlich die Wehrkirche in Berndorf sowie die Felsformation Weinberg.
Insgesamt waren wir ca. 75 km und ca. 1650 Hm auf ausgesprochen schönen Touren unterwegs.
Trotz der Anstrengung hat es allen unglaublich viel Freude gemacht mit und in dieser Wohlfühlgruppe und in diesem schönen Hotel.
Einfach wunderschöne Wandertage.
Meinerseits an alle Mitwanderinnen und Mitwanderer ein ganz herzliches Dankeschön. Jeder Tag war eine große Freude mit Euch.
Willi Krabbe - 20.04.2025
WANDERBERICHT
24. April 2026
Wandern ins Wochenende - Am Wiembach von der Quelle bis zur Mündung
Streckenwanderung ca. 13,5 km; 200m↑ 370m↓; WF: Robert Offermanns
Wandern ins Wochenende - Am Wiembach von der Quelle bis zur Mündung
Streckenwanderung ca. 13,5 km; 200 m↑ 370 m↓; WF: Robert Offermanns
Der Wiembach (auch Wiehbach genannt) entspringt im Burscheider Stadtteil Kaltenherberg und fließt auf ca. 11km der Wupper zu, die er in Opladen erreicht. Im Oberlauf des Wiembachs verrichteten früher verschiedene Mühlen ihr Werk. Die bekannteste ist heute sicherlich die Lambertsmühle, die zum Rittergut Haus Landscheid gehörte. 1766 brannte die Lambertsmühle ab und wurde durch einen Neubau ersetzt. Bis 1956 wurde in der Lambertsmühle regelmäßig Korn gemahlen. 1994 ging das Anwesen als Erbe an die Stadt Burscheid mit der Auflage, in der Lambertsmühle ein Heimatmuseum einzurichten. Mittlerweile finden in der Lambertsmühle Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte und auch Hochzeiten statt.
Herzlichen Dank an alle 12 Mitgewanderten für diesen schönen Wandertag durch das idyllische Naturschutzgebiet am Wiembach. Überwiegend naturbelassene Wege, ein ruhig dahinplätschernder Bach und eine Frühlingslandschaft wie im Bilderbuch. Selbst das Wetter hat perfekt mitgespielt, nach anfänglicher Bewölkung ließ sich ab dem späten Vormittag dann auch die Sonne blicken. Die Schlusseinkehr im Café „Waldhaus Römer“ rundete die Tour perfekt ab.
Lieben Dank auch noch einmal an Selma, für diesen wunderschönen Tourenvorschlag.
Robert Offermanns
WANDERBERICHT
26. April 2026
Zur Apfelblüte nach Alfter
Rundwanderung ca. 10,6 km; 150 m ↑↓; WF: Renate G und Renate U
Zur Apfelblüte nach Alfter
17 Teilnehmer, zwei WF: Renate G und Renate U, drei Gäste.
Insgesamt 19 Wandersleut`machten sich am 26.04.26 auf den Weg nach Alfter, um im „Obst-und Gemüse-Umland, die Apfelblüte live zu erleben.
Mit der Stadtbahn 18 fuhren wir bis Alfter und bei einem „Ortsbummel“ Richtung Obstgärten, ließen wir uns voller Erwartung von H.Bölls Beschreibung des Umlandes: „Gemüsefelder, blaugrüne Lauchfelder…, im Frühjahr blühende Obstbäume, die einmal Kölner Ausflugsziel waren; man fuhr „in die Baumblüte“, inspirieren.
Auf dem Weg „in die Baumblüte“ machten wir kurz Halt am Schloss Alfter, dessen Geschichte bis ins 12. Jh. zurückreicht und eng mit Kurköln verbunden war. Zwar brannte es im 14. und 15. Jh nieder, wurde erneut aufgebaut, bis der gesamte Ort Alfter (im Mittelalter „Halechtre“ genannt, und auch das Schloss während der Truchsessischen Kriegen (Kölner Kriegen) im 16. Jh. gänzlich zerstört wurden. Der heutige hufeisenförmige Bau mit zwei Eckrisaliten wurde im 18. Jh. erbaut und ist mit der Familie Metternich (Löwenwappen) eng verbunden.
Frühere Nutzung im 20. Jh.: Donnerstag-Gesellschaft, ein Treffpunkt für Kunstinteressierte, Standort für die Bundeswehr: Lehrgruppe Psychologische Kampfführung, Konrad-Adenauer Stiftung, Alanus-Hochschule, Notunterkunft für Flüchtlinge, Waldorfkindergarten.
Heutige Nutzung: Anmietung der Gemeinde Alfter für die Offene Ganztags Anna-Grundschule, z.T. Unterkunft für ukrainische Flüchtlinge, neu gegründete Donnerstag-Gesellschaft 2.0.
Nach dem kurzen Exkurs verließen wir den Ort, machten kurz Halt am Jüdischen Friedhof, wo nach jüdischem Brauch nur abgelegte kleine Steine, als Symbole der Beständigkeit, die alten Gräber schmückten. Eine herrliche uralte Eiche lud zur gastlichen und schattigen Rast ein. Anschließend führte der s.g. „Friedensweg“ uns hoch zur „Christusstatue“, ein Denkmal zu Ehren von Wilhelm Maucher (1903-1993) Auch „Der Friedensweg“ verdankt seinen Namen ihm und seinem mutigen Eintreten für Frieden und Gerechtigkeit. Auf dem Weg zur „Christusstatue“ kann man heute noch seine „Zehn Gebotssteine“ (1978), in Anlehnung an die zehn christlichen Gebote, in Stein gemeißelt, lesen und sich nur wundern, wie aktuell die meisten der Forderungen Mauchers auch heute noch sind. Wilhelm Maucher, auch als „Vorgebirgsrebell“ bekannt war Gärtner und Brombeerweinproduzent. Seine Marke „Rebellenblut“ ist für lokale Weinkenner auch heute noch ein Begriff.
Über Streuobstwiesen und leichte Anhöhen, an Pferdekoppeln und Obstgärten vorbei wanderten wir weiter- genossen den Weitblick bis nach Köln bei herrlichem Wetter. aber leider- ohne Apfelblüten! Die kalten Nächte hatten uns wohl in diesem Jahr ein Schnippchen geschlagen: Die Knospen der Apfelblüten schlummerten noch, nicht willens sich der dunklen Kühle auszusetzen. Nur einen einzigen Apfelbaum konnten wir in voller Blüte bestaunen. Also doch nicht „in die „Böllsche Baumblüte“! Nichtsdestotrotz genossen wir das Wandern auf den Anhöhen und im Wald, ehe wir erneut runter ins Tal und in den Ort zurückkehrten, wo wir rechtzeitig im“ Spargel Weber“ einkehrten und viele den ersten Spargel der Saison kosten durften. Die Stadtbahn18 wartete schon auf uns: Pünktlich kamen wir zuhause an.
Eine nette interessierte Wandergruppe. Es war schön mit euch.
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WANDERBERICHT
29. April 2026
Troisdorf-Bergheim - Zwischen Siegfähre, Mondorfer Hafen, Burg Lede und Doppelkirche
Rundwanderung; 15,4 km; 129 m ↑↓; WF: Willi Krabbe
Naturpark Rheinland-Sieg -Troisdorf-Bergheim - Zwischen Siegfähre, Mondorfer Hafen, Burg Lede und Doppelkirche 15,4 km - 129 Hm
Zu zehnt waren wir heute unterwegs ab Troisdorf-Bergheim, Zur Siegfähre. Und das bei bestem Wetter mit viel Sonnenschein nach einer trockenen Periode. Vom Parkplatz ging es durch die abwechslungsreichen Siegauen in den Mondorfer Hafen über die Siegmündung in den Rhein und sodann mit Blick auf Mondorf und die emsige Rheinfähre. Nach kurzer Rast weiter über den Sportboothafen Mondorf und das Fischereimuseum vorbei an Troisdorf -Bergheim.
Über schönen Wiesenweg und unterhalb des Deiches ging es dann zurück zum Ausgangspunkt und unmittelbar danach zur Siegfähre am schönen Gasthaus. Auf der anderen Siegseite erneut eine kleine Rast und schließlich durch Bonn-Geislar zum trockenen Vilicher Bach und mit diesem zum wunderschönen Burgareal Lede. Diese ehemalige Wasserburg, die früher ein Wohnturm war, ist nach wie vor in Privatbesitz. Aber einfach ein schönes Anwesen.
Weiter ging es zur Stiftskirche St. Peter in Vilich.
Aus Wikipedia:
"In der Stiftskirche St. Peter werden Reliquien der Bonner Stadtpatronin Adelheid von Vilich verehrt. Sie ist eine der herausragenden Frauengestalten der Glaubens- und Kirchengeschichte.
Auch die Äbtissin Adelheid von Vilich (um 960 bis 1015) ist eine herausragende Frauengestalt der mittelalterlichen Bonner Glaubens- und Kirchengeschichte. 1966 wurde sie von Papst Paul VI. heiliggesprochen. 2008 stimmte der Vatikan zu, sie zur Bonner Stadtpatronin zu erheben."
Das dortige ehemalige Kloster wurde säkularisiert und im weiteren Verlauf nach unterschiedlichen Nutzungen in ein Altenheim umfunktioniert. Sodann ging es über die Stiftstraße Richtung Doppelkirche Schwarz-Rheindorf. Die Kirche wurde Mitte des 12 Jahrhunderts errichtet. Die "Doppelkirche" ist eigentlich eine zweistöckige Kirche, in der vom 1. OG aus der Messe beigewohnt werden konnte. Leider war aufgrund von Bauarbeiten der Aufgang zum 1. OG heute versperrt.
Vom ausgesprochen schönen Kirchenareal der Doppelkirche ging es hinunter zum Rhein und durch die Aue bis vor die Bonner Nordbrücke. Mit einem Schlenker besuchten wir noch den dortigen jüdischen Friedhof, dessen ältestes Grab von 1623 ist.
Nach Querung der Auen unterhalb der Brücke erreichten wir wieder die Siegauen auf Bonner Seite und schließlich die Fähre, die uns zum Gasthaus übersetzte.
Insgesamt waren wir ca. fünfzehneinhalb Kilometer und 129 Hm unterwegs. Wir kehrten im Gasthaus ein und wurden sehr freundlich und gut bedient.
Anschließend ging es dann durch den Berufsverkehr zurück nach Brühl.
Wieder einmal ein ausgesprochen abwechslungsreicher und schöner Wandertag.
Willi Krabbe - 29.04.2026
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WANDERBERICHT
22. Mai 2026
Naturpark Rheinland - Meschenich - Immendorf - Dörfer - Domblicke - Felder - Kiesgruben
Rundwanderung ca. 10 km; 60m↑↓; WF: Willi Krabbe
Naturpark Rheinland - Meschenich - Immendorf - Dörfer - Domblicke - Felder - Kiesgruben
13 Wanderinnen und Wanderer des Eifelvereins OG Brühl machten sich zum Feierabend auf den Weg unweit von Brühl, um einfach mal abseits der Ville Wandererfahrungen zu machen. Nach tagelangen Regenfällen meinte es das Wetter überaus gut mit uns. Los ging es mit Sonnenschein und ca. 26 Grad. Ganz schön warm.
Wir starteten in Köln-Meschenich, Am Engeldorfer Berg / Im Rheintal, zu einer schönen abwechslungsreichen Runde am Rande der Bebauung der Millionenstadt Köln. Die Runde führte über Felder und entlang Kiesgruben an den Ortsrand von Immendorf und sodann nach Immendorf mit schönen Domblicken unterwegs, dort an der Pfarrkirche St. Servatius vorbei durch den Ort und in die Wohnbebauung. Entlang eines urigen Pfades am Rande der Bebauung ging es wieder in die Felder und in das NSG Kiesgrube Meschenich mit schönen Ausblicken. An der Kiesgrube entlang mit Aussicht auf Felder und den Ort folgte eine Runde durch aufgeforstetes Gebiet und Streuobstwiesen. Schließlich zurück zum Ausgangspunkt in Meschenich.
Relativ wenig Hartbelag, viel Natur- und Wiesenwege. Die Gruppe war erstaunt über die Vielfalt und Abwechslung. Insgesamt waren wir knapp 10 km und 60 Hm unterwegs.
Nach der Tour fuhren wir nach Brühl und kehrten im schönen Ambiente des Kaiserbahnhofs ein.
Wieder einmal ein ausgesprochen abwechslungsreicher und schöner Wandertag.
Willi Krabbe - 23.05.2026
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WANDERBERICHT
27. Mai 2026
Besuch der Ausstellung "Mythos Wald" im Gasometer Oberhausen
Wanderführer & Kulturwart: Wilfried Schutz-Rotter
Besuch der Ausstellung "Mythos Wald" am 27.5.26 im Gasometer Oberhausen
Europas größter Gasbehälter erinnert eindrucksvoll an die Schwerindustrie, die mehr als ein Jahrhundert lang das Ruhrgebiet geprägt hat. Seit 1994 ist das Gasometer Europas größte Ausstellungshalle und darf die Auszeichnung 'Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland' tragen.
Am 27.5. fuhren 16 Vereinsmitglieder und 4 Gäste zur dortigen Ausstellung "Mythos Wald". Auf den beiden unteren Etagen erwarteten uns herausragende Fotografien, teils mehrere Meter hoch und breit. Sie zeigen mystische Wälder, knorrige Eichen, leuchtende Fliegenpilze und schillernde Insekten. Es geht darum, die atemberaubende Schönheit der Wälder in Deutschland und auf der ganzen Welt zu zeigen.
Gleichzeitig sehen wir auch die Zerstörung von Lebensräumen und die Bedeutung der Bäume als Lunge der Erde. Aber in erster Linie wirkt 'Mythos Wald' über die Ästhetik der Natur, über die Schönheit von Farben, Licht und Klang.
Glanz- und Höhepunkt der Ausstellung ist die Lichtinstallation 'Der Baum' auf der oberen Etage. Hier ist ein einmaliger Blick möglich aus dem gestalteten Wurzelwerk in die 35 Meter hohe aufsteigende abstrakte Baumkrone in den Himmel des Gasometers. Eine bisher noch nie realisierte Kunstinszenierung. Zur eigens komponierten Musik können Besucher in Sitzsäcken sitzend/liegend beobachten, wie sich der Baum im Laufe der Jahreszeiten und bei Wind und Wetter verändert. Es blitzt, es stürmt, Lebensenergie strömt von den Wurzeln durch die Äste ins Blattwerk. Sehr beeindruckend!
Nach einem kurzen Fußweg entlang des Rhein-Herne-Kanals waren wir in einem italienischen Restaurant im Centro verabredet und konnten Hunger und Durst stillen, bevor wir voller Eindrücke die Heimreise antraten.
Wilfried Schultz-Rotter
WANDERBERICHT
30. Mai 2026
Parkbäume in der Ville (Brühler Naturerlebnisse)
Halbtagswanderung ca. 11 km; WF: Wilfried Schultz-Rotter
Parkbäume in der Ville (Brühler Naturerlebnisse)
Halbtagswanderung ca. 11 km WF: Wilfried Schultz-Rotter
"Insgesamt 8 Personen, davon 1 Gast, meldeten sich zur Wanderung der Brühler Naturerlebnisse und des Eifelvereins an und wollten die Parkbäume in der Ville sehen.
Neben kleinen Berg-Mammutbaumwäldchen haben wir Tränenkiefer, Sumpfzypressen und chinesische Mammutbäume gesehen. Auch junge Libanonzedern, Zerreichen, Amberbäume und die hier seltenen Weisstannen sind vorhanden, allerdings nicht auf unserem heutigen Weg.
Sehr hohe Kirschbäume sind am Hohlweg von der Huttanushütte zum Donatussee zu sehen. Und wie kommt der Hopfen in die Ville, die Arzneipflanze des Jahres 2007, wahrscheinlich durch Samenflug. Die amerikanische Roteiche ist in der Ville sehr häufig anzutreffen, vor allem am Nordwesthang des Untersees. Ihre Blätter färben sich im Herbst von sattem grün über orange/rot ins braune und stellen damit einen farbenprächtigen Herbstbaum dar.
Ein Dankeschön an die interessierte Gruppe und an Johannes für die Bilder."
Wilfried Schultz-Rotter
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WANDERBERICHT
03. Juni 2026
Voreifel - Gelsdorf - Durch die Swistbucht nach Esch, Holzweiler und Vettelhoven
Rundwanderung; 16 km; 232 m ↑↓; WF: Willi Krabbe
Voreifel - Gelsdorf - Durch die Swistbucht nach Esch, Holzweiler und Vettelhoven
Zu neunt waren wir heute vom Eifelverein OG Brühl unterwegs mit Tourstart in Grafschaft-Gelsdorf, Walburgisstr./Auf dem Damm, dortiger Parkplatz. Wetter war weitestgehend trocken, ca. 18 Grad, teilweise böiger Wind, Gras hier und da feucht.
Eigene Tourentwicklung aus dem Frühjahr 2026. Runde im Gegenuhrzeigersinn. Streckenführung über Kirche und Schloss Gelsdorf bis zum Swistbach gut. Im Ort Asphalt, dann Wiesenwege und überwiegend Waldwirtschaftswege. Im Bereich des Swistbaches und der Aue dann vermehrt auch feuchte Wiesenwege mit längerem Gras, Tour wahrscheinlich zeitlich vier Wochen zu spät. In diesem Mittelteil mussten wir etwas improvisieren, weil der Grasbewuchs doch teilweise schon recht hoch war. Die Querung der B 257 war gefährlich zumal dort keine Geschwindigkeitsbegrenzung ist. Hat aber problemlos geklappt.
Auf der anderen Seite ging es durch die Aue Richtung Esch, wo wir auch noch einmal eine leicht veränderte Wegführung nehmen mussten.
In Esch im Bereich Swistbach haben wir gerastet. Von der Grotte weitgehend über schöne Wiesenwege absteigend nach Holzweiler. Sodann über die Pfarrkirche in Holzweiler und zur Kapelle auf der Höhe.
Und schließlich von dort auf schönen Waldwegen und -pfaden nach Vettelhoven. Am Abzweig in Vettelhoven noch die Kapelle des Hl. Antonius von 1726 mitgenommen. Sodann hinunter zur Escher Str. und zum Schloss, das recht verborgen in einer umzäunten Anlage liegt. An der Ecke Escher Str / Schildchenstr. Kapelle „Zum Heiligen Kreuz“, wieder einmal verschlossen. Sodann asphaltiert durch den Ort und weiter asphaltiert auf einem Wirtschaftsweg Richtung Gelsdorf. Schließlich wieder Wiesenwege durch die Obstplantagen und Felder bis nach Gelsdorf, wo noch kurz die Landstr. zu queren war. Schließlich in die Walburgisstr. und zurück zum Parkplatz.
Tour für Herbst, Winter, Frühjahr, der April könnte ob der Ginsterblüte der beste Monat sein.
Insgesamt waren wir gut 16 km und 232 Hm unterwegs.
Weil das Stellwerk Meckenheim ob Besitzerwechsels diese Woche geschlossen ist, fuhren wir zurück nach Brühl und kehrten dort im Wirtshaus am Schloss ein, wo wir sehr gut und sehr lecker bedient worden sind.
Wieder einmal ein sehr schöner Wandertag.
- Willi Krabbe - 03.06.2026
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